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Stadt argumentiert bei Zündorf II mit veraltetem Material Druckversion
Geschrieben von Bürgerverein Zündorf e.V.   

Bürgerverein kritisiert Antworten auf Politiker-Fragen

Der Bürgerverein Zündorf e.V. hat der Kölner Kommunalpolitik jetzt eine umfangreiche Kommentierung vorgelegt zu der jüngsten Stellungnahme der Stadtverwaltung zu den Planungen für das Baugebiet Zündorf II. Die Verwaltung hatte im Stadtentwicklungsausschuss auf kritische Fragen insbesondere zu Klima- und Wasserschutz und zur Umgehungsstraßen-Planung geantwortet, die von FDP, Piraten und Freien Wählern in einer offiziellen Anfrage nach dem „Runden Tisch“ des Bürgervereins gestellt worden waren. „Zusammenfassend kann man sagen, dass die Verwaltung die angesprochenen Probleme sehr pauschal und zum Teil auf Basis völlig veralteten Materials vom Tisch zu wischen versucht“, so das Urteil von Hans Baedorf, 1. Vorsitzender des Zündorfer Bürgervereins.

Wenn in den 60er Jahren ohne Klima- und Umweltprüfungen, wie sie heute aus gutem Grund vorgeschrieben sind, eine Wohnbaureservefläche in irgendwelche Pläne geschrieben worden ist, heißt das noch lange nicht, dass man ein halbes Jahrhundert später dort auch tatsächlich eine neue Kleinstadt ohne Gefahren für Umwelt und Klima errichten kann“, ergänzt Sabine Hammer, Leiterin des Arbeitskreises Umwelt des Bürgervereins und Mitautorin der Stellungnahme. „Wir bleiben dabei: Erst müssen die bis heute offenen Fragen in unabhängigen Fachgutachten geklärt werden, bevor entschieden werden kann, ob überhaupt und – falls ja – in welchem Umfang hier noch gebaut werden kann. Sonst kann man das Geld für den städtebaulichen Wettbewerb, immerhin mindestens eine dreiviertel Million Euro Steuergelder, auch gleich zum Fenster hinauswerfen!

 

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Argumente des Bürgervereins haben offenbar überzeugt Druckversion
Geschrieben von Bürgerverein Zündorf e.V.   

Das Verfahren zur Planung von „Zündorf II“ wird unterbrochen

Verwaltung will vor dem nächsten Workshop offene Fragen zu klären versuchen

Die Stadt Köln hat eine wesentliche Forderung des Bürgervereins Zündorf e.V. erfüllt. Der für Mitte April geplante und inhaltlich entscheidende „Zielfindungs-Workshop“ zu dem städtebaulichen Wettbewerb ist (heute, am 27. März) abgesagt worden. Ein neuer Termin soll voraussichtlich im September stattfinden. Vorher sollen „noch bestehende Fragestellungen insbesondere im Zusammenhang mit der geplanten Umgehungsstraße umfassend“ geklärt werden, heißt es in einer Mitteilung des beauftragten Planungsbüros vom 27. März.

„Ich bin froh, dass unsere Argumente offenbar in letzter Minute gehört worden sind“, kommentiert Hans Baedorf, 1. Vorsitzender des Bürgervereins, die Nachricht. So wird vermieden, dass rund eine dreiviertel Million Euro in den Sand gesetzt wird. „Bevor man Städteplaner an eine so gigantische Maßnahme heranlassen kann, müssen die Voraussetzungen geklärt sein, ob überhaupt und – falls ja – in welchem Umfang gebaut werden kann.“ Neben den Verkehrsthemen, bei denen der Bürgerverein große Unstimmigkeiten bei der Straßenplanung aufgedeckt hatte, sind aber auch viele wichtige Fragen beim Umwelt-, Klima- und Wasserschutz offen. „Auch diese müssen vor einer Fortführung der Planung durch unabhängige Gutachten beantwortet werden“, ergänzt Reiner Lindlahr, 2. Vorsitzender des Bürgervereins Zündorf e.V.

 

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Risiken bei Klima und Wasser, Halbwahrheiten zum Thema Verkehr Druckversion
Geschrieben von Bürgerverein Zündorf e.V.   

Bürgerverein fordert Stopp des Städtebau-Wettbewerbs

Kommunalpolitiker zeigten sich von Fakten beeindruckt beim „Runden Tisch“ in Zündorf

Bürgervereins-Vorsitzender Hans Baedorf bei einem der zahlreichen kurzen Vorträge, die von den Zündorfern für ihre politischen Gäste vorbereitet worden waren.Der Bürgerverein Zündorf e.V. hat Stadtspitze und Kommunalpolitik erneut aufgefordert, den städtebaulichen Wettbewerb „Zündorf Süd“ sofort zu stoppen. Sorgfältige Analysen in Vorstand und Arbeitsgruppen des Vereins, der inzwischen rund 160 Mitglieder zählt, haben nämlich ergeben, dass zwingende Voraussetzungen für ein solches Verfahren nicht erfüllt sind. Erst nach unabhängiger fachgutachterlicher Klärung schwerwiegender Fragen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz sowie Verkehrserschließung könnten, wenn überhaupt, Städteplaner ans Werk gehen. „Fehlende Voraussetzungen für einen solchen Wettbewerb können später im Verfahren nicht mehr geheilt werden. Dann sind unter Umständen Honorare aus Steuermitteln in Millionenhöhe vergeudet“, urteilt Hans Baedorf, 1. Vorsitzender des Vereins und als Diplom-Ingenieur und Planer professioneller Kenner der Materie.

Bei einem „Runden Tisch“ hat der Bürgerverein kürzlich die Rechercheergebnisse Vertretern der politischen Parteien, insbesondere aus dem Stadtentwicklungsausschuss des Rates, sowie der umliegenden Bürgervereine und des Vereins für das rechtsrheinische Köln vorgestellt. Die Überraschung stand vielen Gästen des Bürgervereins ins Gesicht geschrieben – schon als sie im Rahmen einer Planwagenfahrt die Größe des geplanten Baugebietes und seine topographische Lage hautnah kennenlernen konnten. Aber erst recht, als sie von verschiedenen Arbeitskreis-Mitgliedern aus dem Bürgerverein die Fakten präsentiert bekamen.

 

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Arbeitskreis der Kinder Abrahams in Porz Druckversion
Geschrieben von Christian Joisten   

Arbeitskreis der Kinder Abrahams in Porz stellt sich neu auf

Bereits vor einigen Wochen haben sich die Vertreter der großen Porzer Religionsgemeinschaften und Kirchen im Begegnungszentrum Porz der Synagogengemeinde Köln getroffen, um über die weitere Zusammenarbeit ab dem Jahr 2015 zu beraten, da zum einen die bisherige Koordinatorin Monika Möller die Leitung dieses Arbeitskreises zum Jahreswechsel abgeben wollte und zum anderen das Selbstverständnis dieses Arbeitskreises zur Debatte stand.

Bisher war diese Runde nämlich auf Initiative und unter Leitung des Porzer Ratsmitgliedes Monika Möller nur zusammengetreten, um das „Fest der Kinder Abrahams – Religionen feiern in Porz gemeinsam“ vorzubereiten und gemeinschaftlich durchzuführen. Allerdings hatte der Arbeitskreis kurz vor Weihnachten auch zu einem öffentlichen interreligiösen Gebet in der Porzer Innenstadt aufgerufen, dem rund 200 Menschen gefolgt waren.

Auf Wunsch aller Beteiligten übernahm das Ratsmitglied Christian Joisten die Leitung des Arbeitskreises, der sogleich in der ersten Sitzung die erforderliche Debatte um dessen Selbstverständnis eröffnete.

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