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Chorgemeinschaft Cäcilia Zündorf macht Stimmung
Geschrieben von Birgit Schönenbröcher   

Wir wollten mal was Neues ausprobieren und das ist uns gelungen“, resümmierte die Vorsitzende der Chorgemeinschaft Cäcilia Zündorf, Angelika Biergans, am späten Abend.

Neu war die Reduzierung der Sitzplätze zugunsten einer Tanzfläche in der Mitte des Saales und der Wechsel zwischen Programmpunkten und Tanz. Gerade das lockerte die Stimmung bei der Karnevalsparty der Chorgemeinschaft enorm auf und so sah man zwischen den einzelnen Darbietungen immer wieder eine gut gefüllte Tanzfläche.

Das Programm der Karnevalsparty, das traditionell durch eigene Kräfte dargeboten wird, konnte sich wie immer sehen lassen. Nach der Eröffnung durch die Tanzgruppe „Pänz vom Festkomitee“ Ensen-Westhovener Karneval e.V. ließen es sich die Sängerinnen und Sänger nicht nehmen, selber einige Karnevalslieder anzustimmen. Gleich im Anschluss konnte Uwe Kautz, der gewohnt launig durch das Programm führte, einen weiteren Höhepunkt ankündigen, nämlich das „Lenchen aus Poll“, das aus dem prallen Leben erzählte.

Nach der ersten Tanzpause ging es mit Erich Stachel und Peter Schneider weiter, die mit kölschen Liedern wie „Dreiküniginpöötzchen“ und „Su lang de Rhing noh Zündorf läuv“ das Publikum zum Schwärmen brachten. Einen Ausflug nach Bayern machte das Publikum mit Annelie Kuhn und Gabi Miebach. Überzeugend stellte Gabi Miebach den granteligen Engel Aloysius dar, der es nicht so mit dem Frohlocken und dem Hosiannasingen hat und lieber eine Maß Bier hätte. Und weil der Münchner im Himmel nicht bleiben will, darf er zurück auf die Erde und landet prompt auf seinem Stammplatz im Hofbräuhaus, so dass die bayrische Regierung noch heute auf die göttlichen Eingebungen wartet, die Aloysius im Auftrag eigentlich überbringen sollte.

Mit Hilfe einer Kosmetikerin auf „alt“ getrimmt traten die Damen des Cäcilia-Sextetts auf und berichteten, begleitet von Erich Stachel, über ihre nicht von Erfolg gekrönten Versuche, in einem Verein unterzukommen. Natürlich ließ das Publikum die Damen nicht ohne eine Zugabe wieder gehen. Ingeborg Orlowski und ihre Nichte schilderten als Schiller und Schaller humorvoll die Versteigerung eines Möbelstücks. Danach trugen Gerd Rüther und seine Partnerin Sabine zunächst ein Stück von Esther und Abi Ofarim und danach zwei Stücke aus Musicals vor. Das Publikum war hin und weg und es gab danach mehrere Anfragen an die junge Dame, ob sie nicht in die Chorgemeinschaft eintreten wolle.

Der Servicewüste Deutschland widmeten sich Uwe Kautz, Bettina Müller und Petra Lehmann in ihrem Sketch, der in einer Kölner Autowerkstatt spielt und der viel mit kölscher Ausdrucksweise zu tun hat.

Dann hieß es: „Hipp hipp hurra, hipp hipp hurra, die Stars von der Cäcilia, die Bässe, die sind da.“ Mit dieser Einleitung betreten seit vielen Jahren die Bläck Bäss die karnevalistische Bühne, und auch dieses Jahr wurden sie mit Jubel empfangen. Mit mehreren topaktuellen Beiträgen begeisterten Uwe Kautz, Günter Peters, Winfried Reinhardt, Heinz Koch, Addi Schlösser, Peter Schneider und Bernd Langenhöfer am Klavier das Publikum. Eine Rakete für den fantastischen Auftritt der Bläck Bäss beendete das offizielle Programm, und für den restlichen Abend sorgte DJ Hubert dafür, dass die Tanzfläche gut gefüllt blieb.


 
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