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schnell - informativ – aktuell – unverzichtbar! Für Sie immer am Ball... Werner Kilian

Monday Night, 9:00 pm, 21:00 Uhr. Auch wenn der Fußball am Wochenende zur unwichtigsten Sache der Welt wurde, rollte der Ball weiter. Und das ist richtig. Hier die No. 13, die nächste unverzichtbare Ausgabe des ultimativen, legendären Fussballticker. Der RSV Urbach verliert erneut, Westhoven schrammt an einer Blamage vorbei und Porz knallt auf einen Abstiegsplatz. Prometheus klaut einem Meisterschaftsanwärter einen Punkt, Germania Zündorf verliert bei Kellerkind Deutz III, Ataspor strandet im Mittelfeld, Westhoven II marschiert weiter, Langel gewinnt schon wieder und unsere Lichtgestalt Beckenbauer schweigt noch immer. Genug gequatscht, here and now, alles drin und nur hier drin. Auf geht’s! Viel Spaß beim Lesen (Werner Kilian). Hier der Mega-Link: http://www.porz-online.de/content/view/912/265/

PORZER-FUSSBALL-TICKER +++ Ausgabe 14 +++ 29.11.2015

Premier de Bezirksliga:

SpVg. Porz nur 2:2 im „Clasico“ vs. RSV Urbach ***** SV Westhoven-Ensen besiegt VfR Wipperfürth mit 2:0

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Premier B-League:

Germania Zündorf verbucht 3:2 vs. VfL Leverkusen II ***** GSV Prometheus Porz fertigt Ataspor mit 6:0 ab ***** RSV Rath-Heumar mit wichtigem 1:0-Auswärtssieg in Leverkusen-Rheindorf

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Premier C-League:

TuS Langel 3:1-Sieger in Buchheim ***** SV Westhoven-Ensen II gewinnt bei Energie 2008 3:1 ***** Mevlana Porz ergattert 1:1 beim SV Gremberg-Humboldt

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PORZER-FUSSBALL-TICKER +++ Ausgabe 13 *** 15.11.2015

Der Ergebnisdienst


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Der Spieltag wird präsentiert von:

Hausmeisterservice
Robert Gebhard




BEZIRKSLIGA
14. Spieltag, 29.11.2015





................. 2 : 2 .................

Unfassbar! SpVg. Porz verspielt starke 2:0-Führung gegen 10 tapfere Urbacher und gibt "Dreier" fahrlässig aus der Hand – Zuschauer bekommen rassigen und hitzigen „Porzer Clasico“ zu sehen!

Kilic und Adas wähnen Fielen-Elf im sicheren Terrain, ein Eigentor und Czaja-Glückstreffer zerstören das Derby-Glück – 2 x glatt Rot, 2 x Gelb-Rot, 6 x Gelb in der Mutter aller Schlachten – RSV-Recke Hawighorst nach brutalem Foul von Adas mit Gehirnerschütterung ins Krankenhaus – RSV sichert sich Punktgewinn mit Glück und Herzblut!



Mein lieber Scholli! Was war das denn? In einem mehr als umkämpften „Clasico“ trennte sich die SpVg. Porz und der RSV Urbach nach gefühlten 120 Minuten 2:2-Unentschieden. Gefühlte 120 Minuten deshalb, weil RSV-Spieler Torsten Hawighorst nach einem brutalen Foul von Okan Adas mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht und der Klassiker dafür lange unterbrochen wurde. Und dann verspielte die SpVg. auch noch eine komfortable 2:0-Pausenführung und konnte aus dem Mehring-Platzverweis kein Kapital schlagen. Urbach setzte alles auf eine Karte und wurde am Ende mit glücklichen Toren belohnt.

Damit verbuchte der RSV den 18. Punkt, der auch bitter nötig war, denn in der Winterpause werden nach Recherchen des Fussballticker 9 (!) Spieler den RSV verlassen. Auf der anderen Seite herrschte große Enttäuschung, allen voran Coach Ralf Fielen, der für das Remis nach der sicheren Pausenführung maßlos verärgert, ja sogar stinksauer war. Für ihn fühlte sich das Remis wie eine Niederlage an. Damit bleibt die Mannschaft mit 11 Punkten weiter auf einem Abstiegsplatz und hat weiter zwei Punkte Rückstand auf den rettenden 13. Platz zu beklagen. Doch der Reihe nach: Das traditionelle Porzer Derby zwischen der SpVg. Porz und dem RSV Urbach elektrisierte die Massen diesmal nicht in dem Umfang, wie man es aus früheren Begegnungen gewohnt war.

Nur rund 100 Zuschauer fanden den Weg an die Brucknerstraße, woran aber auch das schlechte Wetter eine Mitschuld hatte. Auf Urbacher Seite galt es kurzfristig noch zwei Hiobsbotschaften zu verdauen, denn Christian Kawka und Nikolas Schmitz zogen sich Bänderverletzungen zu und konnten nicht auflaufen. Überhaupt stand Coach Samy Büyükünsal nur eine sehr dünne Personaldecke zur Verfügung, denn auch Mohamet Derbas, Paul Sobczyk und Patrick Vilain waren nicht dabei. Bei der SpVg. fehlte verletzungsbedingt Dennis Schmelzenbach. Der RSV war trotz des Personalmangels dennoch in den ersten 15 Minuten die bessere, weil technisch versiertere Mannschaft. Nach einem starken Einsatz von Veton Balaj in zentraler Position kam Fabian Mehring über links durch und bediente den in der Mitte mitgelaufenen Patrick Czaja perfekt.

SpVg-Sturmtank Sener Kilic hatte nach 17 Minuten den richtigen Riecher und knallte eine missglückte Gierens-Faustabwehr mit 130 km/h in die Urbacher Maschen.

Dessen Direktabnahme konnte von Adem Uygur im Porzer Kasten jedoch stark pariert werden. Die „Rothosen“ machten ihrerseits von Beginn an klar, dass sie technische Defizite durch Einsatzwillen und Kampfbereitschaft wettmachen wollten. Kapitän Daniel Varol ging hier mit gutem Beispiel stets voran und Marcus Heinrich und Okan Adas setzten mit ihren technischen Fähigkeiten von Zeit zu Zeit ebenfalls nuancierte Highlights. Adas war es dann auch, der Marcel Gierens in der 17. Minute erstmals prüfte und einen Eckball herausholte bei dem Gierens dann anschließend patzte. Seine Faustabwehr erfolgte zentral in die Mitte und Sener Kilic ließ sich nicht lange bitten. Sein trockener Flachschuss aus rund 12 Metern brachte die Sportvereinigung mit 1:0 in Front.

Dem RSV saß der Schock in den Gliedern und eine gewisse Ratlosigkeit machte sich breit. Nach einem harmlosen Kopfball von Balaj leiteten die Porzer den nächsten gefährlichen Angriff mit einem langen Ball ein und vollendeten durch Adas zum 2:0. Danach verpasste es die Fielen-Elf einen weiteren dritten Treffer nachzulegen. Bis zur Pause gab es keine nennenswerten Chancen mehr. Wohl aber gab es noch einen Aufreger in der 44. Minute, als Fabian Mehring und Marc Franke aneinander gerieten. Abseits des Spielgeschehens muss dann Mehring seinem Gegner den Ellenbogen ins Gesicht gestoßen haben, so hatte es zumindest der Linienrichter gesehen, und Schiedsrichter Thomas Eßer hatte keine andere Wahl als den Roten Karton zu zücken.

Es war dies bereits der zweite Feldverweis für Mehring in dieser Saison, denn schon im Spiel gegen Fortuna Köln II musste er nach einem ähnlichen Vergehen frühzeitig unter die Dusche. Als Wiederholungstäter wird er nun sicherlich mit einer drastischen Strafe bedacht werden und er hat sich und seinem neuen Verein wahrlich einen Bärendienst erwiesen. Es schien alles für die SpVg. Porz zu laufen. Die Kabinenansprache von RSV-Coach Büyükünsal muss sich gewaschen haben, denn nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der RSV trotz der personellen Unterlegenheit von einer ganz anderen Seite. Bene Habroune kam für Balaj ins Spiel und sollte über die linke Seite für mehr Druck sorgen.

Der gut leitende Referee Eßer hatte das Foul von Fabian Mehring nicht gesehen, doch dem aufmerksamen Assistenten war das Vergehen nicht entgangen. Für seinen unkontrollierten Ellbogenschlag kassierte Mehring kurz vor der Pause den glatten Roten Karton.

In der 51. Minute gab es von halblinks einen Freistoß, der von Dani Martinez vor das Tor geschlagen wurde. Völlig unbedrängt erzielte Jan Hendrik Bruns wohl eines der schönsten Kopfballtore seiner Karriere - leider ins eigene Tor. Der 2:1-Anschlusstreffer für den RSV Urbach war geschafft und fortan trat eine spürbare Verunsicherung bei den Porzern ein. Trainer Fielen musste mehrfach lautstark auf seine Akteure einwirken. Die Begegnung blieb trotz der aufkommenden Spannung für Derbyverhältnisse relativ fair, leider nur bis zur 62. Minute, denn da foulte Okan Adas den Urbacher Kapitän Torsten Hawighorst völlig unvermittelt mit einem Bodycheck mit Anlauf von der Seite.

Hawighorst konnte seinen Kontrahenten nicht kommen sehen und fiel unkontrolliert auf den Hinterkopf. Ein absolut unnötiges und überzogenes Foul, welches vom Schiedsrichter (nur) mit der Gelben Karte bedacht wurde. Hawighorst war zeitweise ohne Bewusstsein und musste vom Rettungswagen in die Klinik gebracht werden, wo eine schwere Gehirnerschütterung diagnostiziert wurde. Der RSV Urbach, die SpVg. Porz und der Fussballticker Porz-Online.de wünschen dem sympathischen RSV-Defensivspezialisten von hier aus die besten Genesungswünsche. Ein großer Dank gebührt dabei dem Porzer Betreuer Lothar Voosen, der sich bis zum Eintreffen des Notarztes hingabevoll und professionell um den verletzten Urbacher Akteur kümmerte.

Fast untergegangen ist in dieser Phase dann der Ausgleich zum 2:2 durch Patrick Czaja, der in der 71. Minute mit einem Weitschuss zunächst den Pfosten traf, von wo aus der Ball an den Rücken von Uygur sprang und von dort aus den Weg in die Maschen fand. Als der Krankenwagen eintraf wurde die Begegnung für knapp 15 Minuten unterbrochen und nach der Wiederaufnahme des Spiels war dann zwangsweise etwas mehr Feuer in der Begegnung. Fielen sah zu, dass er Adas schnell durch eine Auswechslung erlöste, denn es war offensichtlich, dass er sich durch seine brutale Attacke keine Freunde auf Urbacher Seite gemacht hatte. Richtige Siegchancen hatte dann keine der beiden Mannschaften mehr.

Mit einem im Ansatz schon vorhersehenden vorsätzlichen brutalen Foul rammte der SpVg-Sportkamerad Okan Adas den 90 kg schweren Torsten Hawighorst um. Der Urbacher erlitt dabei eine solch schwere Kopfverletzung, dass er mittels Krankenwagen dem Krankenhaus zugeführt wurde und die Partie 15 Minuten unterbrochen werden musste. Adas bekam dafür nur die Gelbe Karte zu sehen, sein Trainer Ralf Fielen ordnete die Aktion jedoch richtig ein und nahm den Heißsporn vom Platz. Bleibt zu hoffen, dass der Abwehrrecke bald wieder fit ist, damit er wieder seine Schuhe schnüren kann. Gute Besserung „Hawi“!

Die Platzverweise in der Nachspielzeit waren zwar regelkonform, jedoch hätte Schiri Eßer mit etwas Fingerspitzengefühl auch weghören können, als Andi Kreusch und Dennis Fey auf Urbacher, sowie Stephan Fielen auf Porzer Seite ein paar Dinge sagten, die man eigentlich auf dem Fußballplatz nicht äußern sollte. Nach dem Schlusspfiff gingen dann beide Mannschaften ihres Weges, wobei sich die Frage stellt, wohin dieser führen wird. Porz steht weiterhin auf einem Abstiegsplatz und beim RSV Urbach ist trotz der 18 Punkte vieles im Unklaren was die Zukunft angeht.

Bevor es aber auf Urbacher Seite an die Gestaltung einer Mannschaft für die Rückrunde geht, muss zunächst mal eine Lösung für kommendes Wochenende gefunden werden um gegen Borussia Lindenthal-Hohenlind überhaupt eine spielfähige Mannschaft auf den Platz zu bekommen. Die SpVg. Porz gastiert am kommenden Wochenende im letzten Spiel des Jahres beim starken Aufsteiger Fortuna Köln II und dürfte bereits im Vorfeld einer angebotenen Punkteteilung im Südstadion sicherlich positiv gegenüber stehen.

Urbachs Torwarttrainer Peter Gilges konnte sich nach dem Match ein kleines Lächeln nicht verkneifen, denn auch für ihn war die Begegnung nach dem 2:0 für Porz fast schon gelaufen. Für Gilges war es der letzte „Porzer Clasico“. Nach 14 Jahren treuen Diensten beim RSV Urbach beendet er zum Ende des Jahres seine Tätigkeit beim RSV und wird beim Bezirksligisten SF Troisdorf seine Arbeit aufnehmen. Damit verliert der RSV einen weiteren Mann der großen Ära.

Schiedsrichter Eßer bat noch vor dem Anpfiff den Fußballgott um besseres Wetter, doch er wurde nicht erhört. Der Sportsmann war aber dann ein guter und würdiger Leiter des „Clasico“ und überzeugte mit einer starken Leistung.

Für Urbachs Dennis Fey (re.), hier im Bild mit Torschütze Sener KIlic (li.), war dann die Partie in der Nachspielzeit schnell vorbei. Er erhielt genau wie Stefan Fielen von der SpVg. Nach einem Gerangel den Gelb-Roten Karton und wird daher dem RSV im letzten Spiel des Jahres nicht zur Verfügung stehen.

„Watt für en Schei߅“ waren die Worte von SpVg-Torwarttrainer Norbert Lissewski, der gleich mal ordentlich Frust über das aus seiner Sicht unmögliche Endergebnis ablassen musste. „Das darfst Du im Leben nicht so aus der Hand geben. Es fühlt sich an als ob wir verloren hätten…“, war der sympathische Sportsmann auch noch lange nach dem Spiel mit sich am hadern.

SpVg-Physiotherapeut Lothar Voosen eilte nach dem brutalen Foul an Urbachs Hawighorst trotz aller Rivalität sofort zum verletzten Spieler. Dort versorgte er den bewusstlosen Hawighorst vorbildlich, bis eine Krankenwagen-Besatzung die Betreuung weiter übernahm. Voosen lieferte damit ein absolut vorbildliches Beispiel, das der gestrige „Porzer Clasico“ vielleicht die Schlacht aller Muttern war, aber das bei schweren Sportverletzungen alles nach hinten zu treten hat, egal welche Vereinsfarben man vertritt. Super Lothar!




Für die Red. Porz-Online.de berichtete exclusiv: Werner Kilian, Guido Kromen & Peter Dicke


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So spielte die SpVg.:
Marcel Gierens, Seyhan Erdek, Nino Göbel, Dennis Fey, Torsten Hawighorst (65. Andreas Kreusch), Fabian Mehring, Veton Balaj (46. Bene Habroune), Roberto Herkendell, Daniel Martinez Garcia, Patrick Czaja und Muamer Meric

So spielte der RSV:
Marcel Gierens, Seyhan Erdek, Nino Göbel, Dennis Fey, Torsten Hawighorst (65. Andreas Kreusch), Fabian Mehring, Veton Balaj (46. Bene Habroune), Roberto Herkendell, Daniel Martinez Garcia, Patrick Czaja und Muamer Meric

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Tore:
1 : 0 … 17. Min. Sener Kilic
2 : 0 … 23. Min. Okan Adas
2 : 1 … 51. Min. Jan-Hendrik Bruns (ET)
2 : 2 … 71. Min. Patrick Czaja

Verwarnungen:

Gelbe Karte: SpVg.: Yusuf Kilic, Okan Adas, Stefan Fielen / RSV: Dennis Fey, Muamer Meric, Seyhan Erdek
Gelb-Rote Karte:Dennis Fey (RSV) / Stefan Fielen (SpVg.)
Rote Karte: Fabian Mehring, Andreas Kreusch (beide RSV)
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Das Zeugnis:

SpVg. Porz: Die SpVg. fand in der 1. Halbzeit über den Kampf ins Spiel, profitierte dabei von zwei schnellen Treffern, die der Elf im ersten Abschnitt auch die nötige Sicherheit gab. Der Urbacher Platzverweis (Mehring) spielte der SpVg. dabei in die Karten. Trotz der personellen Überlegenheit ließ sich die Mannschaft im zweiten Durchgang weiter auf das „Mitspielen“ ein und es gelang ihr zu keiner Zeit, trotz der Überzahl der Partie durch sicheres Kontrollieren den Stempel aufzudrücken. Die beiden Gegentore waren die knallharte Strafe für die schwache zweite Hälfte, für teilweise destruktiven Fußball.

RSV Urbach: Nach einem gefälligen Spielbeginn brachte der Führungstreffer der SpVg. das RSV-Konzept ins wanken. Die Elf enttäuschte im ersten Abschnitt und kassierte folgerichtig auch noch das 0:2. Die Mannschaft ließ sich in der Folge den Schneid abkaufen und verlor Mehring noch durch einen berechtigten Platzverweis. Im zweiten Durchgang riss sich das Team am Riemen, profitierte dabei von Porzer Unzulänglichkeiten und glücklichen Toren. Insgesamt blieb die Mannschaft unterm Strich vieles schuldig, doch der Punktgewinn heiligte hier die Mittel.

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Spielwertung:

Ein insgesamt gutes Derby, dass mit vier Toren, viel Leidenschaft und Kampf, Rasse, Klasse und Dramatik alles hatte, was man von einem Klassiker erwarten darf. Unterm Strich war das Remis in Ordnung, weil die SpVg. es versäumte den Sack zuzumachen, Urbach hingegen für ihre Gegenwehr belohnt wurde. Das Match wurde einem echten „Porzer El Clasico“ vollauf gerecht.

Note: gut (2+)

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(Mit freundlicher Genehmigung entnommen aus fupa.net)

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Schiedsrichterleistung:

Mit der Spielleitung wurde Referee Thomas Eßer und seine beiden Assistenten Yannick Kremer Urrea und Ernst-Walter Gondolf beauftragt. Insgesamt muss dem Spielleiter eine durchweg gute Partie bescheinigt werden. Von Beginn an hatte er eine klare Ansprache und Verfahrensweise mit einer ordentlichen Spielrichtung, womit die Akteure gleich wussten wo sie dran waren. Kleine Fouls und rustikale Aktionen wurden zielstrebig unterbunden, was sich als gute Linie erwies. Insgesamt war auch die Kommunikation mit den Spielern beispielhaft, womit sich der Referee auch den entsprechenden Respekt verschaffte.

Die Zusammenarbeit mit den beiden Assistenten war gut, eine stetige Kommunikation mit den Mitarbeitern wurde gesucht. Die beiden Roten Karten gegen Mehring (Ellbogenschlag) und Kreusch (Schiedsrichterbeleidigung) waren absolut korrekt. Auch die weiteren verteilten Gelben Karten und die beiden Gelb-Roten Karten entsprachen voll dem Regelwerk. Einzig das Foul von Adas an Hawighorst hätte ggf. auch Rot nach sich ziehen können, da der Porzer Akteur hier vorsätzlich eine Verletzung des Gegenspielers in Kauf nahm. Mit der notwendigen Autoritätsausstrahlung und Körpersprache war der „Clasico“ bei Schiedsrichter Eßer in guten Händen. Vielen Dank!

Note: gut (2+)

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Zuschauer:
70.289 (ausverkauft)


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Kurzkommentar SpVg-Coach Ralf Fielen:
"Wir haben eine spektakuläre erste Halbzeit gezeigt, waren sehr mutig im Spiel nach vorne. Nach der Pause müssen wir uns gefallen lassen, dass wir das Fußballspielen fast komplett eingestellt haben."

Kurzkommentar RSV-Trainer Samy Büyükünsal:
"Wir hatten heute eine schwache erste Halbzeit gegen eine engagierte Porzer Elf. Im zweiten Durchgang sind wir ins Match zurückgekommen und haben am Ende den Punkt erkämpft."



…Stimmen zum Spiel…

Sebastian Langhölzer (Kritischer Beobachter und ehemaliger erfolgreicher Jugendtrainer bei der SpVg.):
“Die SpVg. hat sich das Unentschieden selbst zuzuschreiben. Sie waren trotz optimaler Voraussetzungen nicht in der Lage das Ding sicher nach Hause zu bringen. So werden sie es sehr schwer haben in der Liga zu bleiben!“

Peter Gilges (scheidender RSV-Torwarttrainer):
“Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. In der ersten Hälfte haben wir sauschlecht agiert, konnten das dann noch mit einer Energieleistung glätten. Bei einigen Entscheidungen konnte ich mit dem Schiedsrichter nicht konform gehen. Wenn er Mehring eine Rote Karte für sein Losreißen gibt, dann muss er das auch beim Foul von Adas an Hawighorst tun. Insgesamt werden die „Porzer Clasicos“ mir fehlen. Es war doch immer was ganz Besonderes und auch für mich das Salz in der Suppe….“

Berthold Mehring (Vater von Fabian Mehring und kritischer Beobachter):
“Natürlich sind es die Porzer selbst schuld, dass sie sich das hier noch aus der Hand haben nehmen lassen. Die Urbacher werden hingegen froh sein. Zum Platzverweis von Fabian: Ich denke er wollte sich losreißen und unbedingt weiter spielen. Ein cleverer Spieler hätte da sicherlich das Foul des Porzers erst mitgenommen. Das weiß Fabian auch selbst, auch wenn er sauer ist. Er ist ein guter Fußballer, muss aber noch abgezockter werden.“

Joerg Schöneborn (Jugendvorstand SpVg. Porz):
“Heute hatten wir es klar in der Hand das Derby zu gewinnen. Nicht zu glauben das wir das noch so leichtfertig verspielt haben.“

Ümit Bozkurt (ehemaliger Aufstiegstrainer SpVg. Porz):
“Das ist die Mannschaft selbst schuld. So ist Fußball.“

Norbert Lissewski (Torwarttrainer SpVg. Porz):
“Es ist unglaublich das wir das Ding hier noch weggegeben haben. Wir waren in der 2. Halbzeit einfach nicht in der Lage die Spielkontrolle zu erlangen. Das ist sauärgerlich.“



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„2 : 2! RSV Urbach erschleicht sich noch einen Punktgewinn im „Porzer Clasico“! SpVg. Porz für fehlende Konstanz bitter bestraft …“

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”Ramba Zamba! RSV-Büyükünsal klaut SpVg-Fielen die Show und lacht sich beim 2:2 ins Fäustchen …“

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”Oh je oh je! SpVg. Porz verschenkt sicher geglaubten Derbysieg und offenbart beim 2:2 Abstiegsängste …“

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”2:2 in der Bruckner-Schlacht! „Rothosen“ rammen den RSV in den Abgrund und stürzen am Ende selbst ab …“

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”Unglaublich! SpVg. verpatzt fette Führung und spielt gegen 10 Urbacher nur ein klägliches 2:2 heraus …“

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”Fielen-Elf schlägt sich selbst! 2:2 gegen den großen Rivalen aus Urbach fühlt sich wie eine Niederlage an …“

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”Who the fuck is this? Urbach lacht sich beim 2:2 kaputt und schaut auf aufgescheuchte Porzer …“

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”Rattenscharfer Clasico! SpVg. Porz macht sich am Ende alles zunichte und weint nach dem 2:2 …“

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”2 : 2! „Samy“ bleibt der interne „Bruckner-König“ und bringt seinen SpVg-Freund Fielen in große Bedrängnis“ …“

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”SpVg: 2, RSV: 2: Wat voor een Klassieker! RSV Urbach won zonder kwaliteit en punktje tegen de groote Rivale.…“

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................. 2 : 0 .................

4 : 2! SV Westhoven-Ensen dreht nach kräftiger Gardinenpredigt noch einen 2:0-Rückstand – Röhl-Elf im ersten Abschnitt in Bergisch Gladbach total von der Rolle!

David Inden, Florian Gebel, Jan Hammes und Raimund Schmitz schießen den SVW spät ins Glück – Mannschaft gab im zweiten Abschnitt hoffnungsvolle Antworten – Nächste Woche keine Liga-Matches!

Der 2:0 für die Zweitvertretung des SV Bergisch-Gladbach 09 stand.


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„… Über die erste Halbzeit möchte ich einen Mantel des Vergessens hängen …“ (Thorsten Röhl)


Westhovens-Sturmtank Florian Gebel steuerte beim wichtigen 4:2-Erfolg in Bergisch Gladbach einen Treffer hinzu. Nach einer längeren Sperre hofft man auf SVW-Seite , dass der sympathische Sportsmann nun endlich in die richtige Erfolgsspur kommt.

So spielte der SVW:
Skibba – Pinner, Arendt, Pires, Puchelski (64. Cerqueira-Pires) – Hennemann (55. Soycan), Manderfeld – Hammes, Schmitz, Inden – Gebel / außerdem im Kader: Stombrowsky, Jung

Kurzkommentar SVW-Trainer Thorsten Röhl:
"Zu der Leistung in der ersten Halbzeit möchte ich einen Mantel des Vergessens hängen. Aber die Reaktion der Mannschaft in der zweiten Halbzeit hat gezeigt, das wirklich jeder einzelne verstanden hat was Sache ist. Das hat mir imponiert. Dafür ein großes Lob an die Mannschaft. Ich hoffe das die erste Halbzeit der Höhepunkt und gleichzeitig Wendepunkt unserer Negativserie war und wir nun eine Erfolgsserie starten können.“


Für die Red. Porz-Online.de berichtete exclusiv: Lukas Pinner





Ergebnisse

So. 29.11.2015
14:30 SV Bergheim  -  SV Altenberg 4 : 1  
14:30 SV Frielingsdorf  -  Heiligenhauser SV 2 : 2  
14:30 SpVg. Porz  -  RSV Urbach 2 : 2  
14:30 SF Troisdorf 05  -  SC Fortuna Köln II 1 : 2  
14:45 SV Schlebusch  -  SV Berg. Gladbach II 3 : 0  
14:45 SV Westhoven-Ensen  -  VfR Wipperfürth 2 : 0  
15:30 SC Bor. Lindenthal-Hohenlind  -  1. FC Spich 2 : 1  


Tabellen

Aktuelle     Heim     Auswärts     Kreuztabelle
    S G U V  Tore TD Pkt. Kader
1.  SV Schlebusch   14   10   3   1 45 : 13  32   33  
2.  1. FC Spich   13   9   3   1 40 : 12  28   30  
3.  SC Fortuna Köln II   14   9   3   2 42 : 15  27   30  
4.  SC Bor. Lindenthal-Hohenlind   14   7   3   4 26 : 15  11   24  
5.  FC Leverkusen   13   6   6   1 23 : 12  11   24  
6.  DSK Köln   12   7   2   3 25 : 19  6   23  
7.  SV Frielingsdorf   14   6   3   5 25 : 29  -4   21  
8.  SF Troisdorf 05   14   6   1   7 20 : 23  -3   19  
9.  SV Westhoven-Ensen   14   5   3   6 22 : 23  -1   18  
10.  Heiligenhauser SV   14   5   3   6 20 : 24  -4   18  
11.  RSV Urbach   14   5   3   6 23 : 30  -7   18  
12.  SV Bergheim   14   5   2   7 26 : 36  -10   17  
13.  VfR Wipperfürth   14   3   4   7 14 : 26  -12   13  
14.  SpVg. Porz   14   2   5   7 20 : 34  -14   11  
15.  SV Altenberg   14   2   2   10 19 : 49  -30   8  
16.  SV Berg. Gladbach II   14   0   0   14 8 : 38  -30   0  


PORZER-FUSSBALL-TICKER +++ Sonderausgabe +++ 09.07.2015


................. 2 : 1 .................

Glattes 3:0! RSV Urbach bleibt auch in Unterzahl Herr im Hause und knallt Frielingsdorf ab – Elf bescherte sich tollen Saisonschluss mit 7. Sieg in Folge!

Fabian Mehring (2) und Veton Balaj stachen gegen die Bergischen tödlich zu – Daniel Götsch, Markus Geis und Yannick Hennemann verlassen den RSV-Tross – Am nächsten Donnerstag beim Heiligenhauser SV und Sonntag Homematch vs. DSK Köln!

Tabellenführer SV Schlebusch kam zwar im heimischen Bühl nur zu einem 1:1-Remis, führt die Tabelle aber immer noch mit 51 Punkten an. Um den zweiten Aufstiegsplatz streiten sich ausschließlich bergische Clubs. Der FV Wiehl (49), TuS Homburg-Bröltal (48) und der TV Herkenrath (47) sind die Kandidaten für den begehrten zweiten Aufstiegsplatz. Am Tabellenende belegt der SV Bergfried Leverkusen (14) den ersten Abstiegsplatz. Auf Platz 15 folgt der SC Rondorf (12) und der abgeschlagene Tabellenletzte SSV Bergneustadt (9).

Im Vorfeld deutete vieles auf klassischen Sommerfußball hin bei der Begegnung des RSV Urbach (Platz 6) und dem SV Frielingsdorf (Platz 13). Die Hausherren wollten ihre jüngste Serie von fünf Siegen in Folge zwar ausbauen, ob aber wirklich alles abgerufen werden konnte war mehr als fraglich. Erschwerend kam dazu, dass Urbachs Trainer Angelo Mule eine lange Liste von Ausfällen zu verkraften hatte. Seyhan Erdek, Nino Göbel, Thorsten Franke, Tobias Lösing, Nikolas Schmitz, Roberto Herkendell, Mike Weber und Yannick Hennemann standen dem Coach nicht zur Verfügung.

präsentiert:


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Mega-Hammer! VfL Poll empfängt Regionalligist FC Viktoria Köln zum großen Freundschafts-Showdown!

Alte gute Viktoria-Verbundenheit machte Vorbereitungsspiel möglich – Großereignis lässt es „in der Gracht“ mächtig krachen – VfL wartet mit großem Tagesprogramm ab 11:00 Uhr auf – Kick-Off: Sonntag, den 12. Juli 2015, 15:00 Uhr in Köln-Poll!

Na wenn das kein Saisonbeginn nach Maß ist: Im Rahmen der Vorbereitung auf die anstehenden Saison 2015/2016 gastiert Regionalligist FC Viktoria Köln am kommenden Sonntag beim Kölner Premier A-Ligisten VfL Poll. Damit wird den scharrenden Fußballfans im gesamten Kölner Umland gleich ein dicker Leckerbissen vorgesetzt. Das Resultat dürfte hier eher zweitrangig sein, da beide Clubs mitten in den Vorbereitungen stecken und daher noch nicht voll im Saft stehen. Das dürfte aber den zahlreichen Fans aus beiden Lagern egal sein, die am Sonntag hoffentlich in Scharen in die „Poller Gracht“ pilgern werden.

Fakt ist und bleibt auch, dass diese tolle Freundschaftsbegegnung gegen die Viktoria für den VfL eine besondere Bedeutung hat und sicherlich in die Vereinsannalen eingehen wird. Das Viktorias-Coach Tomasz Kaczmarek mit seiner neuformierten Mannschaft einen weiteren Angriff auf die 3. Liga nehmen wird, dürfte den Fußballfans klar sein. Im letzten Saisonabschnitt hatte der junge Coach bereits eindrucksvoll bewiesen, dass er für diese Aufgabe auch der richtige Mann zu sein scheint. Obwohl der Pole erst 30 Jahre alt ist, hat er schon eine interessante Fußball-Geschichte hinter sich.

Bis vor kurzem war Kaczmarek dem früheren US-Nationaltrainer Bob Bradley als Assistent beim norwegischen Erstligisten Stabaek IF unterstellt. Bis Ende 2013 war er Co-Trainer des ägyptischen Nationalteams. Im Rheinland kennt man ihn als Trainer des Bonner SC und als aktiver Spieler denkt der sympathische Sportsmann gerne an seine Zeit bei der SpVg. Porz und dem FC Junkersdorf zurück. Der alte Traditionsclub aus Höhenberg hat sich in der Sommerpause von etlichen Spielern getrennt und für die kommende Saison ganz gezielt verstärkt. Es bleibt zu hoffen, dass die Viktoria ihrer Stellung in der „Königsklasse der Amateure“ gerecht wird und am Ende die Saat ernten wird.

Das dieses Unternehmen ein ganz schweres Unterfangen wird zeigt der traurige Umstand, dass selbst nach einer gewonnen Regionalliga-Meisterschaft noch die entscheidenden zwei Relegationsspiele gegen einen weiteren Regionalligameister anstehen, womit eine RL-Meisterschaft eigentlich absurdum geführt wird. Das es aus Sicht des VfL Poll überhaupt zu einer Freundschaftsspiel-Zusage gekommen ist, ist der freundschaftlichen Verbundenheit zu Franz Wunderlich und Stephan Küsters vom FC Viktoria Köln zu verdanken.

Für den VfL Poll stellt das Freundschaftsmatch gegen Viktoria Köln gleich zu Saisonbeginn das Highlight dar. Danach geht’s im Rahmen der Vorbereitung in die „Poller Sportwoche“, einem Fußballturnier mit benachbarten Porzer Clubs. Am 04.08.2015 empfängt der VfL zum Pokalschlager der 1. Pokalrunde mit RS Neubrück gleich eine dickes Brett in der hauseigenen „Gracht“.

Das sieht auch VfL-Geschäftsführer Walter Krein so: „Natürlich ist es immer schwierig solch große Vereine für ein Freundschaftsspiel zu verpflichten. Hier haben wir einfach von der alten Freundschaft zur Viktoria profitiert und wir sind dankbar, dass der Club uns hier in unserer tollen „Gracht-Arena“ besucht. Wir sind bestens vorbereitet auf diesen Tag und können auch mit einem tollen Programm ab 11:00 Uhr aufwarten. Die Vorfreude auf dieses Highlight hier bei uns ist schon riesengroß und wir freuen uns über jeden Fußballfan der am Sonntag nach Poll kommt.“

Beim VfL Poll trauert man einer vergebenen Saison in der Premier A-League nach. Mit dem undankbaren 3. Platz konnte man zwar eine gute Platzierung vorweisen, doch jedem Verantwortlichen war klar, dass auch der ganz große Coup, Aufstieg in die Bezirksliga, im Bereich des Möglichen war. Die Mannschaft von Trainer Manuel Schmidt „kackte“ am Ende ab und musste so den Clubs aus Hohenlind und Fortuna Köln den Vortritt lassen. In diesem Jahr soll es nun erneut angepackt werden. Die Mannschaft wurde gezielt verstärkt und dürfte weiter an Qualität zugelegt haben. Doch jetzt richten sich die Augen erst einmal auf den großen Showdown gegen den Regionalligisten. Für die meisten Spieler wird das Match gegen Viktoria das persönliche Highlight ihrer Karriere werden. Freut Euch drauf und genießt jede Minute (WK).



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Redaktion Porz-Online.de -Fußballticker-
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Verantwortlich i.S.d. Red.: Werner Kilian


Aufstieg 2016 - Abstieg 2016

Bei Inaugenscheinnahme der Auf- und Abstiegsregelungen in/aus der Bezirksliga bleibt festzustellen, dass die normale Aufstiegskonstellation (also Aufstieg des Bezirksliga-Meisters und des Tabellenzweiten aller BZL-Staffeln 1, 2 , 3 und 4) ggf. noch durch den möglichen Abstieg des 1. FC Köln II in die Mittelrheinliga und weiteren möglichen unvorhersehbaren Ereignissen (z.B. Insolvenz eines Vereines etc.) und anderen juristischen Entscheidungen beeinflusst werden kann. Für den Abstieg aus der Bezirksliga hat dies allerdings keine Bedeutung. Die letzten drei Clubs aus den Bezirksliga-Staffeln 1, 2, 3 und 4 müssen den Gang in die Premier A-League antreten.

Von daher ist es aus Kölner Sicht wichtig, dass unsere „Kölner Sorgenkinder“, also die derzeit gefährdeten Clubs RSV Urbach und SpVg. Porz in der BZL-Staffel 1 und Borussia Lindenthal-Hohenlind II in der BZL-Staffel 2 die Klasse halten. Derzeit sind noch alle positiven wie negativen Szenarien möglich. Für die Fußballfreunde heißt das, den betreffenden Mannschaften die Daumen zu drücken, denn steigt kein Sorgenkind ab, hat das wiederum positive Auswirkungen auf die unteren Spielklassen, womit sich dort zusätzliche Aufstiegsplätze ergeben.


Und das ist das Schlussprogramm der beiden Porzer Bezirksligisten:

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Aufstieg 2016 - Abstieg 2016

In der Premier A-League ist eines sicher: Der 16., 15. und 14. wird in die Premier B-League absteigen, ohne Wenn und Aber. Beim Aufstieg ist auch klar, dass der Meister der A-Liga direkt in die Bezirksliga aufsteigt. Ansonsten muss wieder der Rechenschieber mit der Quotientenregelung her, um die besten Tabellenzweiten aller 9 Fußballkreise zu ermitteln. Insgesamt wie immer eine verzwickte komplizierte Situation, die sich selbst am letzten Spieltag noch ändern kann. Fakt ist im Augenblick, dass neben dem Premier A-League-Champion (derzeit RS Neubrück) auch der Kölner Premier A-League-Vizemeister (derzeit Viktoria Köln II) nach derzeitigem Stand ebenfalls den Aufstieg in die Bezirksliga bewerkstelligen kann.

In der Das liegt daran, dass die Viktoria in der sog. „Quotiententabelle“ unter den ersten 3 (Tabellenzweiten) steht und bereits jetzt einen solch guten Wert aufweist, der für den zusätzlichen Aufstieg reichen müsste. Die Zahl der möglichen zusätzlichen Aufsteiger als Tabellenzweiter, variiert zwischen 1-4, hängt mit den Ereignissen/Gegebenheiten in den oberen Spielklassen zusammen. In der Regel kann man hier aber von drei zusätzlichen Aufsteigern ausgehen. Das ist wiederum für die unterklassigen Aufstiegsanwärter wichtig, wo dann ein oder mehrere Tabellenzweite in den Genuss des zusätzlichen Aufstiegs kommen.

In der So sieht die spezielle Tabellenzweiten-Situation der Premier A-Leagues aller 9 Fußballkreise aktuell aus:


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Aufstieg 2016 - Abstieg 2016
So wird beim Aufstieg in der Premier B-League gerechnet:

Fall 1:
Aus den beiden Bezirksligen steigt kein Kölner Sorgenkind (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt nur der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft nicht die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier B-League:
- Aufstieg der beiden Meister der Premier B-League Staffeln 1 und 2
- zusätzlicher Aufstieg der beiden Tabellenzweiten der Premier B-League Staffeln 1 und 2


Fall 2:
Aus den beiden Bezirksligen steigt ein Kölner Sorgenkind (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt nur der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft nicht die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier B-League:
- Aufstieg der beiden Meister der Premier B-League Staffeln 1 und 2
- zusätzlicher Aufstieg des besten Tabellenzweiten der Premier B-League Staffeln 1 und 2


Fall 3:
Aus den beiden Bezirksligen steigen zwei Kölner Sorgenkinder (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt nur der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft nicht die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier B-League:
- Aufstieg der beiden Meister der Premier B-League Staffeln 1 und 2
- kein zusätzlicher Aufstieg eines Tabellenzweiten der Premier B-League Staffeln 1 und 2


Fall 4:
Aus den beiden Bezirksligen steigen drei Kölner Sorgenkinder (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt nur der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft nicht die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier B-League:
- Aufstieg der beiden Meister der Premier B-League Staffeln 1 und 2
- kein zusätzlicher Aufstieg eines Tabellenzweiten der Premier B-League Staffeln 1 und 2


Fall 5:
Aus den beiden Bezirksligen steigt kein Kölner Sorgenkind (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft den zusätzlichen Aufstieg durch die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier B-League:
- Aufstieg der beiden Meister der Premier B-League Staffeln 1 und 2
- zusätzlicher Aufstieg der beiden Tabellenzweiten der Premier B-League Staffeln 1 und 2
- und zusätzlicher Aufstieg des besten Tabellendritten der Premier B-League Staffeln 1 und 2


Fall 6:
Aus den beiden Bezirksligen steigt ein Kölner Sorgenkind (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft den zusätzlichen Aufstieg durch die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier B-League:
- Aufstieg der beiden Meister der Premier B-League Staffeln 1 und 2
- zusätzlicher Aufstieg der beiden Tabellenzweiten der Premier B-League Staffeln 1 und 2


Fall 7:
Aus den beiden Bezirksligen steigen zwei Kölner Sorgenkinder (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft den zusätzlichen Aufstieg durch die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier B-League:
- Aufstieg der beiden Meister der Premier B-League Staffeln 1 und 2
- zusätzlicher Aufstieg des besten Tabellenzweiten der Premier B-League Staffeln 1 und 2


Fall 8:
Aus den beiden Bezirksligen steigen drei Kölner Sorgenkinder (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft den zusätzlichen Aufstieg durch die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier B-League:
- Aufstieg der beiden Meister der Premier B-League Staffeln 1 und 2
- kein zusätzlicher Aufstieg eines Tabellenzweiten der Premier B-League Staffeln 1 und 2


So wird beim Abstieg in der Premier B-League gerechnet:

Aus den beiden Premier B-League Staffeln 1 und 2 steigen der 16., 15. und 14. in die Premier C-League ab !!!


Aufstieg 2016 - Abstieg 2016

So wird beim Aufstieg in der Premier B-League gerechnet:

Fall 1:
Aus den beiden Bezirksligen steigt kein Kölner Sorgenkind (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt nur der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft nicht die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier C-League:
- Aufstieg der vier Meister der Premier C-League Staffeln 1 bis 4
- zusätzlicher Aufstieg der drei besten Tabellenzweiten der Premier C-League Staffeln 1 bis 4


Fall 2:
Aus den beiden Bezirksligen steigt ein Kölner Sorgenkind (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt nur der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft nicht die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier C-League:
- Aufstieg der vier Meister der Premier C-League Staffeln 1 bis 4
- zusätzlicher Aufstieg der zwei besten Tabellenzweiten der Premier C-League Staffeln 1 bis 4


Fall 3:
Aus den beiden Bezirksligen steigen zwei Kölner Sorgenkinder (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt nur der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft nicht die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier C-League:
- Aufstieg der vier Meister der Premier C-League Staffeln 1 bis 4
- zusätzlicher Aufstieg des besten Tabellenzweiten der Premier C-League Staffeln 1 bis 4


Fall 4:
Aus den beiden Bezirksligen steigen drei Kölner Sorgenkinder (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt nur der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft nicht die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier C-League:
- Aufstieg der vier Meister der Premier C-League Staffeln 1 bis 4
- zusätzlicher Aufstieg des besten Tabellenzweiten der Premier C-League Staffeln 1 bis 4


Fall 5:
Aus den beiden Bezirksligen steigt kein Kölner Sorgenkind (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft den zusätzlichen Aufstieg durch die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier C-League:
- Aufstieg der vier Meister der Premier C-League Staffeln 1 bis 4
- zusätzlicher Aufstieg aller Tabellenzweiten der Premier C-League Staffeln 1 bis 4


Fall 6:
Aus den beiden Bezirksligen steigt ein Kölner Sorgenkind (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft den zusätzlichen Aufstieg durch die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier C-League:
- Aufstieg der vier Meister der Premier C-League Staffeln 1 und 2
- zusätzlicher Aufstieg der drei besten Tabellenzweiten der Premier C-League Staffeln 1 bis 4


Fall 7:
Aus den beiden Bezirksligen steigen zwei Kölner Sorgenkinder (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft den zusätzlichen Aufstieg durch die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier C-League:
- Aufstieg der beiden Meister der Premier C-League Staffeln 1 und 2
- zusätzlicher Aufstieg der besten zwei Tabellenzweiten der Premier C-League Staffeln 1 und 2


Fall 8:
Aus den beiden Bezirksligen steigen drei Kölner Sorgenkinder (Urbach, Porz, Lindenthal II) ab. Aus der Premier A-League steigt der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft den zusätzlichen Aufstieg durch die Quotientenregelung:
dann heißt das für die Premier C-League:
- Aufstieg der vier Meister der Premier C-League Staffeln 1 bis 4
- zusätzlicher Aufstieg des besten Tabellenzweiten der Premier C-League Staffeln 1 bis 4


So wird beim Abstieg in der Premier C-League gerechnet:

Aus den vier Premier C-League Staffeln steigen in den 16er-Staffeln jeweils der 16., 15. und 14. in die Premier D-League ab. In 15er-Staffeln müssen der 16. und 15. den bitteren Gang nach unten antreten !!!


UNSDF ASICVJHIU ISDJCCFLS MJOLFDKKIDJOIOA losdkfodfk okdfolsdf a alless so rum