BirdviewVollg(l)as für Porz

Wenn das Aufkleben der Briefmarke schneller geht, als das Übertragen von Daten über eine 1,8-Mbit/s-Leitung, macht für Unternehmen der Anschluss ans Glasfasernetz absolut Sinn. Denn mit Glasfaser steigt die Geschwindigkeit des Internets auf bis zu 1 Gbit/s. In den Gewerbegebieten in Köln-Porz Eil und Gremberghoven haben Unternehmen ab sofort bis zum 2. März die Chance, sich bei der Telekom für einen kostenlosen Anschluss ans Hochleistungsnetz zu entscheiden.

Für den Busunternehmer Jörg Micklin, der in Porz Shuttles für Firmenveranstaltungen, Kongresse und Messen sowie Busfahrten für Klassenfahrten und Transfers aller Art anbietet, bremst das langsame Internet fast alle Digitalisierungspläne aus. „Der Anschluss ist schlichtweg zu langsam.“ Gerade deshalb gehört Micklin zu den interessierten Besuchern des Glasfaser-Aktionstags im Rahmen der Vollg(l)as-Kampagne der Telekom vor dem abc-Tower in der Porzer Ettore-Bugatti-Straße. Unternehmen sind – künftig noch stärker als bisher – auf ein schnelles, verlässliches und sicheres Netz angewiesen. Warum? „Weil die Digitalisierung – also etwa die Verarbeitung von Daten in der Cloud oder die Vernetzung von Maschinen – nur mit einer leistungsfähigeren Netzinfrastruktur zuverlässig funktioniert“, sagt der Porzer Paul Walterscheid, bei der Telekom Leiter Vertrieb für kleine und mittlere Unternehmen  in der Region Mitte/West. Die Größe der Firmen spiele dabei meist keine Rolle. „Auch kleine Betriebe benötigen für Arbeiten in der Cloud eine hohe Download und Upload-Geschwindigkeit“, sagt Walterscheid. „In Porz passiert etwas. Mit der Neuen Mitte Porz werden wichtige Weichen für die Revitalisierung von Porz gestellt. Mit dem Ausbau der Gewerbegebiete leistet die Telekom einen wichtigen Beitrag.“  

 

Wer sich von den rund 470 im Gewerbegebiet Porz ansässigen Unternehmen bis zum 2. März ans Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom anschließen lässt, ist künftig schneller unterwegs und spart auch noch die 799 Euro Anschlussgebühr. Entscheiden sich bis zum Stichtag 30 Prozent der Firmen im Umkreis für den Glasfaseranschluss, setzt die Telekom das Projekt noch in diesem Jahr um. Rund 42 Kilometer Glasfaser sind dafür nötig. Schon heute betreibt das Bonner Unternehmen mit mehr als 450.000 Kilometern das größte Glasfasernetz in Deutschland. Zum Vergleich: Das deutsche Autobahnnetz ist insgesamt 13.000 Kilometer lang. Zirka fünf Milliarden Euro investierte die Telekom 2017 in den Ausbau des Glasfasernetzes.

Für die Telekom hat dieses Gewerbegebiet Porz höchste Priorität.

Von links nach rechts: André Urban, Geschäftsführer des Rolladen Handel Porz; Henk van Benthem, Porzer Bezirksbürgermeister; Paul Walterscheid, Leiter Vertrieb für kleine und mittlere Unternehmen in der Region Mitte/West bei der Telekom

Das freut auch Bezirksbürgermeister Henk van Benthem: „Eine funktionierende digitale Infrastruktur ist immens wichtig, um das Porzer Gewerbegebiet neben der sehr günstigen Verkehrsanbindung noch attraktiver zu machen“. Der Bürgermeister hofft, dass sich in Folge des Ausbaus weitere Unternehmen in Porz ansiedeln und so weitere Arbeitsplätze entstehen. „In Porz passiert etwas. Wir wollen die Digitalisierung vorantreiben – und damit den ortsansässigen Mittelstand konkurrenzfähiger machen.“

Auch André Urban ist an diesem 30. Januar an den magentafarbenen Infobus gekommen. Für den Digitalisierungsbefürworter und Geschäftsführer des Rolladen Handel Porz ist eine schnelle Datenleitung substantiell wichtig. „Mein Kerngeschäft ist das digitale Zuhause“, sagt das Mitglied der Unternehmerinitiative Porz Mitte. „Da ist es natürlich peinlich, wenn ich während einer Präsentation für meine Kunden Datenabbrüche habe.“

Mehr Information unter www.telekom.de/vollglas-koeln

Entscheidung Erfolg