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Veedel: Köln Porz Zündorf

SPD scheitert mit Tempo 30 für Zündorf

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Reduzierung der Lärmbelastung hatten SPD und GRÜNE in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Porz den Antrag gestellt, den Verkehr in Zündorf auf Tempo 30 zu reduzieren. Leider wurde dies trotz Zustimmung der Linken mit der inzwischen für Porz fast üblichen Mehrheit aus CDU, FDP, AfD und proKöln abgelehnt.
 
Lutz Tempel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten, begründete den Antrag in der BV-Sitzung mit den Diskussionen auf Bundes- und Landesebene, die Einführung von Tempo 30 in Wohngebieten auch für Durchgangsstraßen zu vereinfachen. Dies sei insbesondere für Zündorf gegeben. Lutz Tempel führte aus: „Der Verkehrsraum besonders auf der Hauptstraße wechselt in Zündorf ständig, von zweispurig auf einspurig, mit schmalen oder gar keinen Bürgersteigen, zahlreichen, aber unterschiedlichen Überquerungshilfen und Zebrastreifen. Auch die Geschwindigkeit wechselt zwischen Tempo 50 und Reduzierungen auf 30 km/h insbesondere vor dem Altenheim und dem neuen Flüchtlingswohnheim.“
 
Die Porzer SPD plädiert stattdessen für klare Lösungen, zumal die von der Verwaltung angekündigten Um- oder Ausbaumaßnahmen weiter auf sich warten lassen. Der Umbau des Loorwegs verzögert sich offensichtlich nochmals auf 2016, die vor Jahren beschlossene Umplanung der Hauptstraße wurde durch die Verwaltung noch nicht einmal begonnen, von einer baulichen Realisierung ganz zu schweigen.

Logo GroovpatenMaibaum Zündorf auf der Groov- Spende Landhaus Zündorf

 

Der Verein die „Groov-Paten e. V.“ hat am 30.04.2015 zum 8. Mal auf dem Marktplatz in Zündorf den Maibaum errichtet. Am Vortag wurde der 14 m hohe Maibaum aus dem Stadtwald in Dellbrück abgeholt und durch einen edlen Spender mit LKW und Anhänger nach Zündorf transportiert.
 
Bei leichtem Regen trafen sich zahlreiche Mitglieder des Vereines „Die Groov Paten e.V.“ auf dem Marktplatz um den Baum anzutragen und bunt mit Papierbändern zu schmücken.
Groovpaten bei der Scheckübergabe mit Norbert Schäfer
Bevor der Baum dann mit Tauen und zahlreichen Helfern in die eigens hierfür vorgesehene Bodenhülse gesetzt wurde hat eine unangekündigte Scheckübergabe stattgefunden. Der ortsansässige Wirt des Landhausese Zündorf, Norbert Schäfer, übergab dem Verein einen Spendenscheck in Höhe von 500 € . Die Spende soll in den in Kürze im Bau stehenden Fitnessparcour zweckgebunden einfliesen.
 
Mit dieser und weiterer Spenden können nun noch 2 weitere Geräte angeschafft und bei der Errichtung der Fitnessanlage neben dem Baskettballplatz an der Groov aufgestellt werden.

Der Verein die Groov-Paten e. V. hat mittlerweile 113 Mitglieder, Tendenz steigend.

 

Bürgerverein kritisiert Antworten auf Politiker-Fragen

Der Bürgerverein Zündorf e.V. hat der Kölner Kommunalpolitik jetzt eine umfangreiche Kommentierung vorgelegt zu der jüngsten Stellungnahme der Stadtverwaltung zu den Planungen für das Baugebiet Zündorf II. Die Verwaltung hatte im Stadtentwicklungsausschuss auf kritische Fragen insbesondere zu Klima- und Wasserschutz und zur Umgehungsstraßen-Planung geantwortet, die von FDP, Piraten und Freien Wählern in einer offiziellen Anfrage nach dem „Runden Tisch“ des Bürgervereins gestellt worden waren. „Zusammenfassend kann man sagen, dass die Verwaltung die angesprochenen Probleme sehr pauschal und zum Teil auf Basis völlig veralteten Materials vom Tisch zu wischen versucht“, so das Urteil von Hans Baedorf, 1. Vorsitzender des Zündorfer Bürgervereins.

Wenn in den 60er Jahren ohne Klima- und Umweltprüfungen, wie sie heute aus gutem Grund vorgeschrieben sind, eine Wohnbaureservefläche in irgendwelche Pläne geschrieben worden ist, heißt das noch lange nicht, dass man ein halbes Jahrhundert später dort auch tatsächlich eine neue Kleinstadt ohne Gefahren für Umwelt und Klima errichten kann“, ergänzt Sabine Hammer, Leiterin des Arbeitskreises Umwelt des Bürgervereins und Mitautorin der Stellungnahme. „Wir bleiben dabei: Erst müssen die bis heute offenen Fragen in unabhängigen Fachgutachten geklärt werden, bevor entschieden werden kann, ob überhaupt und – falls ja – in welchem Umfang hier noch gebaut werden kann. Sonst kann man das Geld für den städtebaulichen Wettbewerb, immerhin mindestens eine dreiviertel Million Euro Steuergelder, auch gleich zum Fenster hinauswerfen!