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Logo GroovpatenMaibaum Zündorf auf der Groov- Spende Landhaus Zündorf

 

Der Verein die „Groov-Paten e. V.“ hat am 30.04.2015 zum 8. Mal auf dem Marktplatz in Zündorf den Maibaum errichtet. Am Vortag wurde der 14 m hohe Maibaum aus dem Stadtwald in Dellbrück abgeholt und durch einen edlen Spender mit LKW und Anhänger nach Zündorf transportiert.
 
Bei leichtem Regen trafen sich zahlreiche Mitglieder des Vereines „Die Groov Paten e.V.“ auf dem Marktplatz um den Baum anzutragen und bunt mit Papierbändern zu schmücken.
Groovpaten bei der Scheckübergabe mit Norbert Schäfer
Bevor der Baum dann mit Tauen und zahlreichen Helfern in die eigens hierfür vorgesehene Bodenhülse gesetzt wurde hat eine unangekündigte Scheckübergabe stattgefunden. Der ortsansässige Wirt des Landhausese Zündorf, Norbert Schäfer, übergab dem Verein einen Spendenscheck in Höhe von 500 € . Die Spende soll in den in Kürze im Bau stehenden Fitnessparcour zweckgebunden einfliesen.
 
Mit dieser und weiterer Spenden können nun noch 2 weitere Geräte angeschafft und bei der Errichtung der Fitnessanlage neben dem Baskettballplatz an der Groov aufgestellt werden.

Der Verein die Groov-Paten e. V. hat mittlerweile 113 Mitglieder, Tendenz steigend.

 

Bürgerverein kritisiert Antworten auf Politiker-Fragen

Der Bürgerverein Zündorf e.V. hat der Kölner Kommunalpolitik jetzt eine umfangreiche Kommentierung vorgelegt zu der jüngsten Stellungnahme der Stadtverwaltung zu den Planungen für das Baugebiet Zündorf II. Die Verwaltung hatte im Stadtentwicklungsausschuss auf kritische Fragen insbesondere zu Klima- und Wasserschutz und zur Umgehungsstraßen-Planung geantwortet, die von FDP, Piraten und Freien Wählern in einer offiziellen Anfrage nach dem „Runden Tisch“ des Bürgervereins gestellt worden waren. „Zusammenfassend kann man sagen, dass die Verwaltung die angesprochenen Probleme sehr pauschal und zum Teil auf Basis völlig veralteten Materials vom Tisch zu wischen versucht“, so das Urteil von Hans Baedorf, 1. Vorsitzender des Zündorfer Bürgervereins.

Wenn in den 60er Jahren ohne Klima- und Umweltprüfungen, wie sie heute aus gutem Grund vorgeschrieben sind, eine Wohnbaureservefläche in irgendwelche Pläne geschrieben worden ist, heißt das noch lange nicht, dass man ein halbes Jahrhundert später dort auch tatsächlich eine neue Kleinstadt ohne Gefahren für Umwelt und Klima errichten kann“, ergänzt Sabine Hammer, Leiterin des Arbeitskreises Umwelt des Bürgervereins und Mitautorin der Stellungnahme. „Wir bleiben dabei: Erst müssen die bis heute offenen Fragen in unabhängigen Fachgutachten geklärt werden, bevor entschieden werden kann, ob überhaupt und – falls ja – in welchem Umfang hier noch gebaut werden kann. Sonst kann man das Geld für den städtebaulichen Wettbewerb, immerhin mindestens eine dreiviertel Million Euro Steuergelder, auch gleich zum Fenster hinauswerfen!

 

Das Verfahren zur Planung von „Zündorf II“ wird unterbrochen

Verwaltung will vor dem nächsten Workshop offene Fragen zu klären versuchen

Die Stadt Köln hat eine wesentliche Forderung des Bürgervereins Zündorf e.V. erfüllt. Der für Mitte April geplante und inhaltlich entscheidende „Zielfindungs-Workshop“ zu dem städtebaulichen Wettbewerb ist (heute, am 27. März) abgesagt worden. Ein neuer Termin soll voraussichtlich im September stattfinden. Vorher sollen „noch bestehende Fragestellungen insbesondere im Zusammenhang mit der geplanten Umgehungsstraße umfassend“ geklärt werden, heißt es in einer Mitteilung des beauftragten Planungsbüros vom 27. März.

„Ich bin froh, dass unsere Argumente offenbar in letzter Minute gehört worden sind“, kommentiert Hans Baedorf, 1. Vorsitzender des Bürgervereins, die Nachricht. So wird vermieden, dass rund eine dreiviertel Million Euro in den Sand gesetzt wird. „Bevor man Städteplaner an eine so gigantische Maßnahme heranlassen kann, müssen die Voraussetzungen geklärt sein, ob überhaupt und – falls ja – in welchem Umfang gebaut werden kann.“ Neben den Verkehrsthemen, bei denen der Bürgerverein große Unstimmigkeiten bei der Straßenplanung aufgedeckt hatte, sind aber auch viele wichtige Fragen beim Umwelt-, Klima- und Wasserschutz offen. „Auch diese müssen vor einer Fortführung der Planung durch unabhängige Gutachten beantwortet werden“, ergänzt Reiner Lindlahr, 2. Vorsitzender des Bürgervereins Zündorf e.V.