1718

Der Spieltag wird präsentiert von:

BUDDY BASH

 

23. Spieltag, 15. April 2018

 

05 This situation

In der Premier B-League hielt sich der Favorit SV Türk Genc (53) schadlos. Auch der JSV Köln (45) blieb erfolgreich und konnte seinen Vorsprung vor dem FC Germania Zündorf (40) ausbauen. Der RSV Rath-Heumar bleibt mit 39 Punkten weiter in der Verfolgerrolle. Eine weitere Pleite verbuchte der RSV Urbach (32), womit die Saison unschöne Kerben erhält. Der SV Westhoven-Ensen II (6) bleibt weiter hinter Ataspor Porz (7), womit beide Porzer Clubs vor dem Abstieg stehen. (WK)

 

 

 

jsv koeln

.... 4 : 2 ....

rsv urbach 1912

 

4:2-Schlappe! RSV Urbach zeigt sich beim JSV wieder von der schlechten Seite und verliert erneut - Gutes Saisonabschneiden steht auf der Kippe!

Treffer von Mätthäus Burczyk und Fabian Mehring reichen nicht - RSV gegenüber dem letzten Wochenende nicht wieder zu erkennen - Am nächsten Sonntag kommt der SSV Alkenrath! 

match20reports

In einem weitestgehend niveauarmen, teilweise hektischen Spiel behielt die Heimmannschaft am Ende die Oberhand und hat mit nunmehr 45 Punkten weiterhin (wenn auch geringe) Chancen auf den Aufstieg in die Kreisliga A. Für den RSV Urbach war es die vierte Pleite in Folge und der Auftritt der Mannschaft war, bis auf wenige Ausnahmen, eine Frechheit. Bevor Schiedsrichter Peter Küker die Begegnung auf der Weidenpescher Bezirkssportanlage anpfeifen konnte, gab es noch einige organisatorische Dinge zu klären. Obwohl das Spiel auf Asche angesetzt war, wollte JSV Köln unbedingt auf dem Naturrasen spielen. Es erfolgte im Vorfeld keine Mitteilung an den Gegner was die Regeln des Fairplays eigentlich erfordert hätten.

Urbach zeigte sich aber von seiner fairen Seite und akzeptierte den Rasenplatz als Untergrund. Als dann aber von JSV auch noch gefordert wurde, die Gäste sollen gefälligst Leibchen anziehen, da beide in schwarzen Trikots angetreten waren, da musste der Schiedsrichter dann doch ein Machtwort sprechen (Kleiner Tipp zum nachlesen: Durchführungsbestimmungen des FVM für die Saison 2017/18, dort unter weitere Durchführungsbestimmungen und Richtlinien gemäß §50 SpO/WDFV, Punkt 9. Spielkleidung/Trikotwerbung:...ist die Spielkleidung zweier Mannschaften gleich oder ähnlich.....so muss die Mannschaft des Platzvereins für unterschiedliche Spielkleidung Sorge tragen).

In ihren Wechseltrikots im Argentinien-Look begannen die Hausherren dann das Spiel mit zehnminütiger Verspätung. Beide Teams mussten sich erst an den relativ tiefen Boden gewöhnen und häufig wurde der lange Ball als adäquates Mittel gewählt. Urbach musste kurzfristig auf Tobias Lösing und Dominik Krauskopf verzichten, so dass Matthäus Burczyk als Sturmführer auflief und schon nach acht Minuten mit der gelben Karte bedacht wurde, weil er zweimal zu hart gegen seinen Gegenspieler eingestiegen war. Scheinbar unbeeindruckt davon markierte er in der 16. Minute die doch etwas überraschende Führung für den RSV Urbach. Ein langer Abschlag von Nick Nollen erreichte Vlady Shykhov auf der Linksaußenposition und der bediente Burczyk mustergültig.

23 chris brendel9825876

Co-Trainer Christian Brendel vertrat den heute verhinderten Mladen Drmonjic an der Seitenlinie, konnte die Niederlage beim Tabellenzweiten aber auch nicht verhindern (Foto mit freundlicher Genehmigung vom RSV Urbach (GK) entnommen/WK)

 

Ebenfalls stark dann die saubere Ballannahme und der trockene Flachschuss zum 0:1. Mit der Führung im Gepäck war dann der Urbacher Spielfluss plötzlich wie abgeschnitten. JSV diktierte das Spielgeschehen nun eindeutig und kam zu Chancen im Minutentakt. Hätte nicht Nollen mehrfach stark reagiert, wäre der Ausgleich schon früher gefallen. So dauerte es bis zur 32. Minute, ehe Tayfun Kücük mit einem Linksschuss das 1:1 erzielte. Vorausgegangen war eine Unachtsamkeit von Kapitän Kreusch, der den Ball nicht schnell genug aus der Gefahrenzone beförderte. Nur eine Minute später stand der Urbacher Kapitän wieder im Mittelpunkt als er den überragenden JSV-Stürmer Serhat Yildiz nur durch ein Foul an der Strafraumgrenze stoppen konnte.

Schiri Küker sah das Vergehen jedoch innerhalb der Sechzehners und entschied auf Strafstoß, den Atakan Aydin sicher verwandelte zur 2:1 Pausenführung. Zur zweiten Halbzeit brachte Urbachs Coach Chris Brendel (Chefcoach Drmonjic war verhindert) Kevin Bernardo für den angeschlagenen Paul Sobczyk und bereits nach zwei Minuten gab es Grund zum jubeln für die Gäste. Fabian Mehring hatte mit seinem 23. Saisontreffer den Ausgleich zum 2:2 erzielt. Das Zuspiel von Burczyk ermöglichte Mehring einen knallharten Schuss unter die Latte. Schlussmann Süleymann Halis sah bei dieser Aktion nicht besonders glücklich aus. In der Folgezeit wurde es dann turbulent.

Bei einem Zweikampf an der Seitenauslinie gerieten Sefa Ertürk und der Urbacher Kevin Bernardo aneinander. Schiedsrichter Küker hatte alles im Blick und verwarnte Bernardo wegen Foulspiels. JSV-Akteur Ertürk gingen die Sicherungen durch und er versuchte seinem Kontrahenten einen Kopfstoß zu verpassen, was ihm jedoch zweimal missglückte. Da bereits der Versuch strafbar ist, blieb dem Referee nichts anderes übrig, als einen Platzverweis auszusprechen. Diese aus Sicht des JSV Köln falsche Entscheidung wollte der Spieler Osman Köse dann auf eine recht eigenwillige Art und Weise korrigieren. Bei nächster Gelegenheit lief er im Mittelfeld auf Bernardo zu und ließ sich plötzlich schreiend zu Boden fallen und wollte damit einen Platzverweis für Bernardo erwirken.

  23 brendelchristian brendel 337102 1

"... Wir haben heute einfach nicht ins Spiel gefunden ..."

(RSV-Co-Trainer Christian Brendel) 

 

 

Der sehr erfahrene Unparteiische fiel jedoch auf diese schlechte schauspielerische Leistung nicht herein und zeigte Köse, nachdem sich dieser wieder „erholt“ hatte, den Gelben Karton wegen unsportlichen Verhaltens. Seine Kollegen wählten dann kurz darauf eine andere, wesentlich effektivere, Methode um eine Reaktion zu zeigen. Ein lang geschlagener Freistoß aus dem Mittelfeld konnte von Alex Manns nicht geklärt werden, sondern er prüfte seinen Keeper per Kopfball , der diesen zwar parieren konnte, gegen den Nachschuss von Aydin aber machtlos war. Die Hausherren hatten sich die Führung zurück erobert und hatten fortan nur noch ein Ziel: Das Ergebnis irgendwie über die Zeit zu bringen…..

Der RSV Urbach hatte seinerseits keine vernünftigen Ideen und so entwickelte sich ein wahrer Grottenkick und in gewisser Weise war es für alle eine Erleichterung als Serhat Yildiz in der 87. Minute mit dem 4:2 den Sack endgültig zumachte. Der Top-Torjäger der Liga ließ Kreusch als letztem Mann keine Chance und zog unnachahmlich an ihm vorbei und netzte zum 26. Mal in dieser Saison ein. Der RSV Urbach muss aufpassen, dass man sich durch solche Auftritte nicht die ganze Saison kaputt macht. Bis auf Vlady Shykhov und Muamer Meric, Valentin Stamboliev und Nick Nollen mit Abstrichen, spielten heute alle weit unter ihren Möglichkeiten und spätestens am nächsten Wochenende im Heimspiel gegen Leverkusen-Alkenrath sollte der Schalter wieder umgelegt werden. Eine deutliche Reaktion ist zwingend erforderlich!


23 4 2 Bild Urbach1e8f13806ba682577a3dbb7cc8ae26a0

Die Entscheidung: Mit dem Treffer zum 4:2-Endstand besiegelte der JSV Köln die vierte Niederlage in Folge des RSV Urbach (Foto mit freundlicher Genehmigung vom RSV Urbach (GK) entnommen/WK)

 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

13226731 735140599962491 3518911134447527628 n

Abpfiff LOGO

Kurzkommentar RSV-Co-Coach Christian Brendel:

„Wir sind heute einfach nicht ins Spiel gekommen. Im Vergleich zur letzten Woche gegen Türk Genc waren das zwei Schritte zurück, das müssen wir diese Woche nachbereiten. Es kann nicht sein das wir uns die bisherige Saisonleistung Stückchen für Stückchen kaputt machen.

 

 

mannschaftsaufstellung

 


So spielte der RSV Urbach:

Nick Nollen, Andreas Kreusch, Sven Czakalla, Paul Sobczyk (46. Kevin Bernardo), Marius Baar, Matthäus Burczyk, Alex Manns (70. Denis Bernardo), Valentin Stamboliev, Fabian Mehring, Vladylav Shykhov und Muamer Meric

mannschaftsaufstellung


 

So spielte der JSA Köln:

Süleyman Halis, Sefa Ertürk, Recep Yildiz, Alpy Kublay, Kürsat Benlisoy (83. Ibrahim Acar), Osman Köse, Tayfun Kücük (60. Burak Arslan), Alexander Kelsch, Serhat Yildiz, Furkan Donan (53. Kadir Kamasik) und Atakan Aydin

   

 

match report

Für die Redaktion Porz-Online.de berichtete exclusiv: Guido Kromen

 

_________________________________________________________

 

 

 

rathheumarrsv1920

.... 2 : 2 ....

zuendorffcgermania1913

 

 

2 : 2! RSV Rath-Heumar biegt 0:2-Rückstand gegen Liga-Schwergewicht Germania Zündorf um - Referee verweigert Mule-Elf zwei Elfmeter!

Kelly-Elf zeigt große Moral und bietet starken Fight mit letzter Kraft - Balaj und Schmidt treffen für Germania, Reudenbach und Kemp für den RSV - "Schwarzhosen" jetzt 5 Spiele ungeschlagen!

match20reports

 

Im Spitzenspiel der Premier B-League zwischen dem RSV Rath-Heumar und dem FC Germania Zündorf trennten sich die Kontrahenten am Ende 2:2 (1:2)-Unentschieden. Damit erhielten die Aufstiegshoffnungen der Germania einen weiteren Dämpfer, womit der anvisierte Aufstieg wohl nicht mehr zu machen ist. Der RSV Rath-Heumar verdiente sich den Punkt und war nach Spielschluss zufrieden mit der Punkteteilung. Dabei bot der Liga-Klassiker alles was der Fußball zu bieten hat. Dramatik, Spannung, Leidenschaft, Tore, Platzverweise und einen Schiedsrichter der nicht seinen besten Tag hatte.

Der RSV Rath-Heumar kam mit der Empfehlung von vier Siegen in Folge und hatte darüber hinaus am heutigen Nachmittag die Möglichkeit die Germania punktemäßig zu überflügeln, auch wenn die Mannschaft von Germania-Trainer Angelo Mule noch zwei Nachholspiele in der Warteschleife hat. Die Germania konnte die letzten beiden Matches mit einem Dreier verbuchen und war in jedem Fall unter erheblichem Zugzwang zu einem weiteren Dreier, damit die Aufstiegsambitionen weiter Nahrung bekommen. Wer in der gefürchteten Gröppersgasse in Rath-Heumar zum Spitzenspiel muss, sollte sich im Vorfeld schon mal gedanklich auf eine Schlacht einstellen. Die bekamen die Fans aus beiden Lagern dann auch zu sehen.

Das Match hatte noch gar nicht angefangen, da funkte es bereits zwischen den beiden Clubs. Dafür verantwortlich war das Aufeinandertreffen der beiden II. Mannschaften was um 13.00 Uhr angepfiffen wurde und mit einem überraschenden 3:2-Erfolg des RSV II endete. Bereits hier kam es unmittelbar nach dem Abpfiff zu kleinen Rudelbildungen, wo die Akteure so manchen Frust abließen. Nach kurzer Zeit war dann die Sache freundschaftlich ausgestanden, so dass man sich jetzt der Master-Partie zwischen den I. Mannschaften zu Gemüte führen konnte. Und die hatte ihren ersten Aufreger, wo der Uhrzeiger sich noch nicht einmal gedreht hatte. Denn nach genau 54 Sekunden lagen die Nerven bei den Germanen völlig blank.

 

rsv rath heumar 1920 321943 1

Die Serie des RSV Rath-Heumar wächst und wächst. Inzwischen ist die Kelly-Family seit 5 Matches ungeschlagen und steht zu Recht in der Spitzengruppe der Liga. Nicht auszudenken wenn die Mannschaft zu Beginn des Jahres in Poll gewonnen und eine gute Trainingsvorbereitung gehabt hätte (Foto wurde mit freundlicher Genehmigung des RSV Rath-Heumar entnommen/WK).

 

Germanias Sturmtank Balaj hatte sich mustergültig auf der linken Seite durchgetankt, drang in den Strafraum ein und wurde von einem RSV-Akteur derart wüst von den Beinen geholt, das man das „Knochenkontakt-Foul“ bis zur Mittellinie hören konnte. Zum Entsetzen der Gäste entschied Referee Yasin Erdogan auf Abstoß, was einige Zündorfer Akteure und Zuschauer regelrecht ausrasten ließ. Und das völlig zu Recht. Einen glasklareren Elfmeter gibt es nicht im Fußball und es war völlig unverständlich, wie der Spielleiter hier zu einer anderen Entscheidung kommen konnte. Bereits hier sei erwähnt, dass selbst die Rather-Spieler und auch Zuschauer der Gastgeber nach der Aktion nur den Kopf schütteln konnten und klar einräumten, dass hier eine glatte Fehlentscheidung zu Ungunsten der Gäste gefällt wurde.

Die Germanen brauchten ein paar Minuten wegen dem Anfangsschock, erholten sich aber erstaunlich schnell und wurden zur spielbestimmenden Elf. Besonders in der Offensive offenbarte die Mule-Elf eine Bärenstärke, wo Schmidt gleich zur auffälligsten positiven Spielfigur wurde. Die Hausherren hatten sichtlich ihre Mühe dem schnellem Kombinationsfußball in die Schnittstellen zu folgen und wurden dementsprechend mehrfach überspielt. Einer dieser Chancen nutzte dann der zuvor gefällte Balaj mit seinem Führungstreffer zum 0:1 (8.). Für den bulligen Sturmführer war es der 10. Saisontreffer der Saison. Und die Germania blieb am Drücker und schnürten die Gastgeber mit ordentlichem Druckfußball ordentlich ein.

Die Elf von Sean Kelly hatte in der ersten halben Stunde ordentlich Mühe überhaupt einen eigenen Spielfluss zu kreieren und lief den Aktionen meist hinterher. Mitten in die großen Drangphase holte sich Germanias Schmidt beim Referee den ersten Gelben Karton ab, die später noch an Bedeutung gewann. Schmidt lief bis dato zur großen Form auf und war auffälligster Akteur auf dem Spielfeld. Da lag es nur nahe, dass der junge Germane nach 16 Minuten nach mustergültigem Zuspiel die störrische Ruhe behielt und das Leder zum 0:2 für den Gast in die RSV-Maschen knallte. Und die Führung war verdient, weil die Elf engagierter zu Werke ging. Im weiteren Verlauf blieb der Meisterschaftsfavorit zwar weiter am Drücker, ließ aber nach und nach im Abschluss die vielzitierte Kaltschnäuzigkeit vermissen.

 

Angelo

"... Die Fehlentscheidungen waren schon sehr eklatant und damit auch spielentscheidend ..."

(Germania-Coach Angelo Mule) 

 

 

Der Gastgeber konnte sich erst nach einer halben Stunde vom Druck befreien und kam so zu ersten ansehnlichen Offensivaktionen. Und sie hatten Glück das die Germania-Defensive ihnen bei ihrem Vorhaben in der 30. Minute regelrecht entgegenkam. Auf der linken Germania-Abwehrseite ließ man die nötige Konsequenz vermissen und kassierte den 1:2-Anschlusstreffer durch Reudenbach, womit man die Rather regelrecht wieder ins Spiel ließ. Und genau in dieser Phase leistete sich der bereits Gelb-verwarnte Schmidt (Germania) erneut ein unnötiges Foul im Mittelfeld, was der Referee eigentlich mit einem weiteren Ticket hätte ahnden müssen. Er beließ es aber bei einer letzten Ermahnung. Hier war es dann Coach Angelo Mule, der den bis dahin überzeugenden Schmidt aus Selbstschutz vom Feld holte, die Elf vor einem Unterzahlspiel bewahrte und den jungen Tatli ins Rennen schickte.

Und fast hätte die Kelly-Elf bereits noch vor dem Wechsel ausgeglichen, doch Germanias Fey konnte einen Schuss noch gerade von der Torlinie kratzen. Nach 48 Minuten pfiff Referee Erdogan zur Pause, wo erst mal die Nerven auf beiden Seiten abgekühlt werden mussten. Für die Pause war auch der Spielleiter dankbar, der dringend seine Spielleitungslinie überdenken musste, denn mit der eher laschen Reglementierungsweise brachte er keine Ruhe ins Spiel. Er ließ in dem Klassiker auch eine gewisse Autorität vermissen, so dass die Spieler auf beiden Seiten ihre teilweise rustikale Spielweise bis zum Äußersten ausnutzten. Die Erfrischungspause tat vor allem der Kelly-Elf gut, die sich mit Beginn des zweiten Abschnitts wesentlich präsenter und agiler zeigte. Jetzt spielte die Equipe auf die RSV-Südkurve und agierte fortan druckvoller.

Zwar blieb sie vermehrt beim Mittel mit hohen Bällen, aber Ihre Gefährlichkeit entwickelte die Elf immer wieder bei Standards, die mit viel Effet und Drall in den Strafraum geschlagen wurden, wo starke Kopfballspieler auf die Abnahme warteten. Die Germania ließ in der zweiten Anfangsphase etwas nach, so dass sich die Hoheit der Spielanteilen verschob. Rath-Heumar nutzte diese Phase und kam ihrerseits zu aussichtsreichen Möglichkeiten. Nach einem bösen Ballverlust eines Germania-Akteur im Mittelfeld schaltete die RSV-Offensive schnell um, bugsierte das Leder vor den Pluchino-Kasten, wobei Balin mustergültig und uneigennützig auf Kemp querlegte und dieser sträflich frei aus 6m einlochen konnte – 2:2!

 

sean 46aa2867 4a15 478a 8324 14a60ed9cab6

"... Ich denke wir haben uns das Remis verdient ..."

(RSV-Trainer Sean Kelly)


Die Partie stand auf Messers Schneide, wog jetzt hin und her, wobei der Spielleiter jetzt mit seiner neuen Entscheidungsstrategie, dem Verteilen von Gelben Karten für Nichtigkeiten, auffiel. Damit wollte er offenbar die Partie wieder in ruhiges Fahrwasser bringen, was ihm aber so richtig nicht gelingen sollte. Mit den übereifrigen Gelben Karten zog er sich insbesondere den Zorn der Gäste zu, die sich in dieser Phase benachteiligt fühlten. Es endete dann mit einer Gelb-Roten Karte für Fey in der 72. Minute, womit die Germanen eigentlich den Schlussabschnitt in Unterzahl beenden hätten müssen. Doch nur 4 Minuten später ereilte auch ein RSV-Akteur Hölzemann das gleiche Schicksal und wurde mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen geschickt.

Die Schlussviertelstunde gehörte nun eindeutig der Germania, die nun alles auf eine Karte setzte. Rath-Heumar zog sich nun zurück, war auch kräftemäßig platt und sah sich germanischen Druckwellen ausgesetzt. 8 Minuten vor dem Ende wurde dann ein Germania-Akteur erneut im RSV-Strafraum elfmeterreif von den Beinen geholt. Doch die Pfeife von Herrn Erdogan blieb sehr zum Ärger des Germania-Anhang auch hier wieder still. Die Zeit lief der Mule-Elf davon, die mit einem neuerlichen Punktverlust sicherlich die Aufstiegsambitionen begraben dürften.

Und sie bekamen noch eine Megachance. 120 Sekunden vor dem Ende schwappte erneut eine Druckwelle der Germania auf das RSV-Tor zu. Dabei rückte die RSV-Defensive zu weit auf, so dass plötzlich drei freie Germania-Akteure durchgebrochen waren und nur noch einen RSV-Verteidiger und den Keeper vor sich hatten. Anstatt die Situation hier professionell auszuspielen, konsequent nach rechts zu den besser postierten Mitspielern zu passen, scheiterte hier der ballführende Germania-Akteur, der egoistisch die Entscheidung selbst suchte. Spätestens da platzte Coach Mule der Kragen, der die Welt nicht mehr verstand. Der RSV rettete sich in den Schlusspfiff und verdiente sich das Remis gegen die Germania.

Bei der Germania hatte man gestern sicherlich zum Teil zu Recht den Unparteiischen als Verursacher des Punktverlust ausgemacht. Auf der anderen Seite muss man sich aber auch den Vorwurf gefallen lassen, dass die Mannschaft am Ende vor allem in der Situation des 3:1-Überzahlspiels nicht in der Lage war, die Partie sportlich zu lösen und: Der RSV Rath-Heumar scheint in diesem Jahr für Fußballschlachten prädestiniert.

 

01 zdf mannschaftsfoto

Nach dem Punktverlust in Rath-Heumar sind die Aufstiegschancen bei Germania Zündorf fast auf null gesunken, zu mal in diesem Jahr nach derzeitigem Stand kein Tabellenzweiter mit in die Premier A-League aufsteigen kann. Die Mannschaft von Trainer Angelo Mule empfängt bereits am morgigen Dienstag um 19:30 Uhr im Nachholspiel Germania Mülheim und am nächsten Sonntag Tabellenführer Türk Genc im Heerstadion (Foto wurde mit freundlicher Genehmigung von Germania Zündorf (WD) entnommen/WK).

13226731 735140599962491 3518911134447527628 n

Abpfiff LOGO


Kurzkommentar RSV-Coach Sean Kelly:

„Ich denke das meine Mannschaft sich das Unentscheiden verdient hat. Es war ein verdammt hartes Stück Arbeit. Wer nach einem 0:2 wiederkommt, zeigt Charakter. Natürlich waren manche Schiedsrichterentscheidungen diskussionswürdig. Ich gebe auch ehrlich zu, dass die Situation in der 1. Spielminute ein klarer Elfmeter für Zündorf war. Am Schluss waren wir platt, aber wir haben bis zur letzten Sekunde dagegen gehalten und an uns geglaubt. Dickes Kompliment an die Jungs.

 

Kurzkommentar Germania-Coach Angelo Mule:

„Ich bin natürlich riesig enttäuscht und man muss auch mir und der Mannschaft das mal zugestehen, das nach dem Spiel mal rauszulassen. Die Art und Weise wie hier die Partie entschieden wurde, finde ich bedenklich. Jeder hat die beiden klaren Elfmetersituationen klar gesehen und da kann es nur eine Entscheidung geben - nämlich Elfmeter ohne Wenn und Aber. Damit sind unsere Aufstiegshoffnungen weiter gesunken.

 

 

mannschaftsaufstellung


So spielte der RSV Rath-Heumar:

- keine Angaben -

 

 

mannschaftsaufstellung


So spielte die Germania:

- keine Angaben -

 

  

match report

Für die Redaktion Porz-Online.de berichtete exclusiv: Werner Kilian

______________

20 tof flop1

  

20 topErneut muss hier das Vereinshaus "Zur goldenen Brosche" unter der Leitung von Karl Brosch und Ehefrau erwähnt werden. Wie gehabt ein tolles Ambiente, eine flotte Bedienung und alles da was das Fußballerherz für die aufreibende Nervennahrung benötigte. Fam. Brosch war bei der Bewältigung der Gastronomieaufgabe stark gefordert, hatte alles im Griff, auch wenn Brosch anfügte, dass er an heißen Tagen ohne weitere Unterstützungshilfe das Aufkommen nicht alleine schaffen kann. Klarer Fall: 5 von 5 Catering-Sternen! 

 

 

 

20 flop

Nach hiesiger Ansicht kann es normalerweise nicht sein, dass Betreuer, Spieler und weitere Personen an der Zündorfer Trainerbank lautstark und an der Linie gestikulierend auf die Begegnung einwirken. Das widerspricht jeglichem professionellen Verhalten an der Seitenlinie. Es sei denn, dass der Trainer dieses Verhalten duldet, was wir uns beim sympathischen Übungsleiter Angelo Mule überhaupt nicht vorstellen können. Dieses Verhalten birgt ganz klar die Gefahr in sich, das man den Referee ruckzuck gegen sich und die Mannschaft aufgebracht hat, was man sich sparen sollte. Natürlich sollte man sich Ungerechtigkeiten nicht gefallen lassen, aber man sollte dabei einen angemessenen Stil walten lassen und sich als fairer Sportsmann betragen.

 
 

_________________________________________________________

 


 

Ticker

01 schrirUnbenannt    

Schiedsrichteransetzer des Fußballkreis Köln ist gefordert - Gerade Spitzenduelle leiden unter zum Teil schlechten Referee-Leistungen!

Brisante Stadtduelle und Spitzenspiele haben eine gute Spielleitung verdient - Vorausschauendes Fingerspitzengefühl bei Ansetzungen wäre für alle Clubs hilfreich!

Eigentlich sind alle Fußball-Liebhaber im Fußballkreis Köln froh, dass es noch genug Schiedsrichter gibt, die sich Sonntag für Sonntag der manchmal doch schwierigen Aufgabe stellen, ein Meisterschaftsspiel zu leiten. Dass sie sich dabei oftmals unschöne Gesten und Worten ausgesetzt sehen, gehört zum Geschäft. Genauso wie die Tatsache, dass der Spielleiter mal einen schlechten Tag erwischen kann. Wir möchten unserem Sportsmann Erdogan sicherlich nicht seine Referee-Qualifikation absprechen, aber Fakt war, dass er im gestrigen Liga-Klassiker mit einigen Entscheidungen fatal falsch lag und so natürlich entscheidend in die Begegnung eingegriffen hat.001 schiri fussball rote karte

Die Porzer Derbys sind meist von einer bestimmten Brisanz geprägt, was den Fußball ja auch ausmacht. Und dazu gehören natürlich auch die Begegnungen und Spitzenduelle im gesamten Fußballbereich, wo es im direkten Aufeinandertreffen um wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen oder Abstiegsfall geht. Wir können deshalb nicht nachvollziehen warum der Schiedsrichteransetzer des Fußballkreis Köln hier nicht vorausschauend ein Fingerspitzengefühl walten lässt und zu diesem brisanten, im hiesigen Beispiel für beide Clubs wichtigen Spiel, einen hochqualifizierten Spielleiter entsendet. Und das gestern ist ja kein Einzelfall. Hier muss der Hebel angesetzt werden, um dem ganzen Fußball in puncto Werte und Fairness gerecht zu werden. Lieber Schiedsrichteransetzer, hier sind Sie gefordert! (Werner Kilian) 

 

 

 

____________________________________________________________________________________________________

 

 

sc westhoven ensen 1931

.... 0 : 10 ....

svdeutz

 

 

001 KEINE BERICHTE 17 18

 

 


 

_____________________________________________________________________


 

sc koeln brueck 07

.... 5 : 3 ....

Atapor wappen

 

001 KEINE BERICHTE 17 18

 


KreisligaB Logo

1718

Der Ligaüberblick wird präsentiert von:

23 B Erg
23 B TAB
________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________

 

 

KreisligaB Logo

104 up and down arrow icons 68697 

            Aufsteig 17 18preinscriptions

So wird beim Aufstieg von der Premier B-League in die Premier A-League gerechnet:

Der Fussballkreis Köln hat in ihren Regularien alle 8 möglichen Fälle bzgl. Auf-/Abstieg in der Kölner Kreisliga akribisch aufgelistet. Wäre heute Saisonschluss dann würde folgender Fall angewendet: 

Fall 3:   108 Fingerzeig rechteHand 

111 d6b16b6db09fbdc49dfabe7ae54deb55 die mausAus der Bezirksliga Staffel 1 steigen zwei Kölner Sorgenkinder (DSK Köln und SV Weiden) ab. Aus der Premier A-League steigt nur der Meister auf, der A-Liga-Tabellenzweite schafft nicht die Quotientenregelung:

… dann heißt das für die Premier B-League:

- Aufstieg der beiden Meister der Premier B-League Staffeln 1 und 2

- kein zusätzlicher Aufstieg eines Tabellenzweiten der Premier B-League Staffeln 1 und 2

 23 Bliga Zweiter

 


So sieht es aktuell in der Premier B-League aus (Stand: 16.04.2018):

AUF up 97614 960 720Aktuell steigen mit dem TGSV Köln (Staffel 2) und BW Köln (Staffel 1) nur die beiden Meister in die Kreisliga A auf. Die Tabellenzweiten aus Staffel 1 und Staffel 2 gehen leer aus.

AUF arrows 147745 960 720Aktuell steigen 6 Mannschaften (je 3 aus der Staffel 1 und je 3 aus Staffel 2) in die Kreisliga C ab.

 

 

 

Die Porz-Online.de Kollektion - T-Shirts and more ...

Gekommen um zu siegen ...mehr erfahrenPorzer auf Tour - Tritt Beiseite! ... mehr erfahrenich mag einhoerner XXXL  ...mehr erfahrenabi2019 ich war dabei...mehr erfahren

designed by PRXL

... zu den Themenshops
PorzAbi2019 / Einhörner XXL